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PM Nr.034.10 vom 26.05.2010

Ein kurzsichtiges Reißen von Sparlöchern verhindert ausgewogene Bildungspolitik

Am Dienstag, den 25.5.2010 hat der Parteirat des Landesverbandes der Grünen auf Einladung des Uni-Präsidiums in der Universität Flensburg getagt, um ein deutliches Signal gegen die derzeitigen Hochschulpläne der Landesregierung zu senden.

Dazu erklären die Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Marlene Löhr und Eka von Kalben:

Die Landesregierung haut mit ihren Haushaltskommissionsvorschlägen außerhalb von Kiel alles kurz und klein und hat kein Konzept. Wir wollen in Schleswig-Holstein eine innovationsfähige, kreative Gesellschaft.

Derzeit profitiert gerade die Region nördlich des Nord-Ostsee-Kanals sehr stark wirtschaftlich von der Universität Flensburg und hier gerade von den Wirtschaftswissenschaften. Durch eine Abwicklung dieses Hochschulteils würden deshalb nicht nur direkt Arbeitsplätze an der Uni abgeschafft, es ginge auch viel kreatives Potential durch die nicht mehr vorhandenen Fachkräfte verloren.

Schleswig-Holstein braucht ein Hochschulkonzept für alle Hochschulen in diesem Land, um eine langfristige Investitionsplanung machen zu können. Wir brauchen - auch nach dem Hochschulpakt der Länder mit dem Bund - bis 2020 jedoch 10 000 Studienplätze mehr und nicht weniger. Ein kurzsichtiges Reißen von Sparlöchern überall in Land verhindert eine ausgewogene Bildungspolitik, wie wir sie uns vorstellen. Das gilt für Flensburg ebenso wie für Lübeck und Wedel.


(c) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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Claudia Jacob
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